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Veranstaltungen 2017

Workshop

Alternativen zu Mais für die Biogasproduktion

Mittwoch, 22. November 2017, Universität Münster, Gebäude Geo 1, Heisenbergstraße 2, 48149 Münster

In einigen Regionen in Deutschland hat der Maisanbau aufgrund der Verwendung in Biogasanlagen in den letzten Jahren deutlich zugenommen (in Nordrhein-Westfalen u.a. im Münsterland). In manchen Betrieben können Fruchtfolgen nicht mehr oder nur noch sehr eingeschränkt realisiert werden. Vor diesem Hintergrund verfolgt die Suche nach Alternativen zum Mais als Substrat für Biogas verschiedene Ziele:
• Minderung der Risikoanfälligkeit
• Erhöhung der Biodiversität
• Positiver Einfluss auf Bienen und Insekten
• Verknüpfung Biogasproduktion und ökologische Leistungen
Um den Ansatz der Veranstaltung einzugrenzen, wird nur die energetische Nutzung bislang bekannter Substrate betrachtet. Eine Betrachtung von Reststoffverwertung, Gülle und Festmist oder der stofflichen Verwertung erfolgt nicht.
Veranstalter ist der Lehr- und Forschungsschwerpunkt „Umweltverträgliche und Standortgerechte Landwirtschaft“ in Zusammenarbeit mit dem Forschungsnetzwerk NRW-Agrar. Das Forschungsnetzwerk hat zum Ziel, die Zusammenarbeit zwischen den Institutionen zu verstärken, Synergieeffekte zu nutzen, sowie die Leistungsfähigkeit der Nordrhein-Westfälischen Agrarforschung gemeinsam besser zu kommunizieren.
Die Veranstaltung richtet sich sowohl an Wissenschaftler als auch an Fachberater, Vertreter von Verbänden, politische Administratoren, Biogasanlagenbetreiber, Praktiker aus der Landwirtschaft sowie Studierende.

Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung zur Veranstaltung bis zum 14. November 2017 unbedingt erforderlich.

Programm

 

Workshop

Tierwohl in der Geflügelhaltung

Mittwoch, 18. Oktober 2017, Hörsaal 11, Institut für Tierwissenschaften, Endenicher Allee 15, 53115 Bonn

Heute zeichnet sich Landwirtschaft nicht nur durch einen hohen Spezialisierungs- und Technisierungsgrad aus. Die moderne Gesellschaft setzt sich vermehrt mit Aspekten der Landwirtschaft und Nutztierhaltung auseinander, die weit über die Ebene der Sicherstellung von Lebensmitteln hinausgehen. Schlagworte wie Nachhaltigkeit und Tierwohl sind heute aus der Primärproduktion nicht mehr weg zu denken.
In diesem Spannungsfeld befindet sich auch die Produktion mit Wirtschaftsgeflügel, sowohl für Legehennen und deren Eier, wie auch für Mastgeflügel und deren Fleisch. Der Verbraucher knüpft seine Ernährungsgewohnheiten und Kaufentscheidungen zunehmend an die Haltungs- und Produktionsbedingungen der Nahrungsmittel tierischen Ursprungs. Die Haltung der Tiere ist dabei ein wesentliches Entscheidungskriterium. Im Abgleich der Anforderungen durch die Tiere selbst, die Verbraucher, die Produzenten sowie den Handel ergeben sich jedoch teilweise unterschiedliche Erwartungen und Anforderungen an die Haltung landwirtschaftlicher Nutztiere vor allem in Bezug auf den Tierwohlaspekt. Nicht selten führt dies zu Zielkonflikten, die meist im landwirtschaftlichen Betrieb gelöst werden müssen.
Der Workshop „Tierwohl in der Geflügelhaltung“ führt Experten aus verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen zusammen und setzt sich mit den Möglichkeiten der Bewertung von Tierhaltungssystemen für die Nutztierarten des Hausgeflügels auseinander.
Mitveranstalter des Workshops ist das Kompetenznetzwerk Nutztierforschung NRW (KONN) des Forschungsnetzwerks NRW-Agrar. Das Forschungsnetzwerk NRW-Agrar wurde mit den Zielen gegründet, die Zusammenarbeit zwischen den Institutionen zu verstärken, Synergieeffekte zu nutzen sowie die Leistungsfähigkeit der nordrhein-westfälischen Agrarforschung gemeinsam besser zu kommunizieren.
Die Veranstaltung richtet sich sowohl an Wissenschaftler als auch an Fachberater, Vertreter von Verbänden, politischer Administratoren, Praktiker in der Tierzucht wie der Landwirtschaft sowie Studierende.

Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung zur Veranstaltung bis zum 11. Oktober 2017 unbedingt erforderlich.

Programm

 

Expertenworkshop

Expertenworkshop „Tierwohl versus Umweltschutz – Schutzgüter im Konflikt?

25. und 26. September 2017, Versuchs- und Bildungszentrum Landwirtschaft Haus Düsse, 59505 Bad Sassendorf

Zwischen den beiden staatlichen Schutzzielen Tierschutz und Umweltschutz bestehen in zahlreichen Aspekten Zielkonflikte. So stehen häufig besonders tierfreundliche Haltungssysteme in der Diskussion, ungefilterte Emissionen in die Umwelt zu entlassen. Dagegen verhindern besonders umweltfreundliche Stallungen z.B. den Kontakt der Tiere mit Klimareizen.
Der Expertenworkshop „Tierwohl versus Umweltschutz – Schutzgüter im Konflikt?“ hat zum Ziel, die bestehenden Zielkonflikte zwischen Tierwohl und Umweltschutz aufzuzeigen, verschiedene Stallbaulösungen vorzustellen sowie Kriterien zur Bewertung des Konfliktes zu diskutieren.
Dabei werden zunächst in allgemeinen Einführungsvorträgen die grundsätzlichen Anforderungen an die Tierhaltung und den Umweltschutz sowie die sich daraus ergebenden Zielkonflikte dargestellt. Anschließend werden in tierartspezifischen Arbeitsgruppen (Rind und Schwein) beispielhaft die Querschnittsthemen Technik (Stallbau), Emissionen und Minderung (TA Luft) sowie Bewertungskriterien der Ökonomie und der Tiergerechtheit behandelt. Dabei sollen nicht nur die Anforderungen an Neubauten skizziert, sondern auch Verbesserungsmöglichkeiten in bereits bestehenden Ställen betrachtet werden.
Der intensive Austausch von Expertinnen und Experten aus den beiden Bereichen der Tierhaltung und des Umweltschutzes ermöglicht eine interdisziplinäre und übergreifende Betrachtung der bestehenden Konflikte zwischen Tier- und Umweltschutz.

Programm

 

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