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Veranstaltungen 2017

Workshop

Nutztierhaltung, Antibiotikaeinsatz, Verbrauchergesundheit

Donnerstag, 3. November 2016, Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Deichmanns Aue 31 - 37, 53179 Bonn

Dem deutschen Erfassungssystem der Antibiotikaeinsätze in der Tierhaltung wird angelastet, dass es nicht mit demjenigen anderer wichtiger Erzeugerländer vergleichbar ist. Die 16. AMG-Novelle kann nur der erste Schritt der Erfassung des Antibiotikaeinsatzes auf einzelbetrieblicher Ebene sein und steht unter einem Evaluierungsvorbehalt.
Die geforderte Verringerung des Einsatzes von antibiotischen Wirkstoffen sollte zwangsläufig zu einer Verbesserung der Prävention vor Erregereinschleppungen und -ausbreitungen in den landwirtschaftlichen Betrieben führen, da so weniger Tiere erkranken könnten und ggf. behandelt werden müssten.
Genauso komplex und vielfältig wie die Ursachen, das Auftreten und die Verbreitung von Krankheiten in Tierbeständen sind, sind auch die Maßnahmen der Prävention. Wissenschaftlich begleitete Verbundprojekte zur Entwicklung von Strategien der Reduktion des Antibiotikaeinsatzes haben gezeigt, dass es sich immer um ein Bündel betriebsspezifischer Maßnahmen handelt, das zur Minimierung des Antibiotikaverbrauchs und damit des Eintrags resistenter Mikroorganismen in die Umwelt führt.
Der Workshop beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit den Themen Antibiotikadatenbanken, Abbau von Umsetzungshemmnissen sowie die Verbesserung des gesundheitlichen Umwelt- und Verbraucherschutzes durch Wissenstransfer. Es sollen u.a. mögliche Ansätze erarbeitet werden, die zu einer verbesserten Umsetzung von Hygienemaßnahmen in den tierhaltenden Betrieben unter gleichzeitiger Akzeptanz der beteiligten Personen führen könnten.

Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung zur Veranstaltung bis zum 26. Oktober 2016 unbedingt erforderlich. Teilen Sie uns hierbei auch bitte mit, an welcher Arbeitsgruppe Sie teilnehmen möchten.

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