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Aktuelle Veranstaltungen

Workshop

Zukunftsweisende Erkenntnisse aus 50 Jahren Automatisierung und Digitalisierung in der Nutztierhaltung

Mittwoch, 18. September 2019, Hörsaal 3 und 4, Campus Poppelsdorf, Hörsaalzentrum „CP1-HSZ“, Endenicher Allee 19C, 53115 Bonn

Vor etwa 50 Jahren haben die Sensorik und Automatisierung in der Nutztierhaltung zur Unterstützung von betrieblichen Entscheidungen Einzug gehalten. Seit dem wurden diese Instrumente stetig weiterentwickelt und werden heute als Standardanwendungen im landwirtschaftlichen Alltag angesehen. Dennoch sind nicht alle Innovationen seit Beginn fest im betrieblichen Ablauf integriert.

Im Workshop soll zum einem der Status Quo des Einsatz von Sensorik, Automatisierung und Digitalisierung in der Nutztierhaltung (Was wird von Unternehmen angeboten, was wünschen sich die Akteure in der Landwirtschaft) aufgezeigt werden. Dabei wird auch Wert auf die Grenzen der Möglichkeiten bei der Umsetzung gelegt (Technische Hürden, Schulungsbedarf). Hierbei sollen auch „falsche Versprechungen“ aus der Vergangenheit aufgearbeitet werden. Zum anderen sollen zukünftige Entwicklungen und Bedarfe erarbeitet werden. Hierbei spielen Technologieakzeptanzmodelle eine wichtige Rolle.

Dieser Workshop hat zum Ziel, den sinnvollen und leistbaren Beitrag der Digitalisierung, Automatisierung und Sensorik in der Nutztierhaltung zur umwelt- und standortgerechten Zukunftssicherung der Betriebe darzustellen..

Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung bis spätestens zum 11. September 2019 unbedingt erforderlich.

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Workshop

Potentiale auf Grünland nachhaltiger und futterbaulich effizienter nutzen – Herausforderungen in Praxis, Beratung, Ausbildung und Forschung in NRW

Mittwoch, 10. Juli 2019, Raum 11.006 (Gebäude 11), Fachhochschule Südwestfalen, Fachbereich Agrarwirtschaft, Lübecker Ring 2, 59494 Soest

Um die Potentiale im Grünland effizient nutzen zu können, sind komplexe Managementstrategien erforderlich. Im Vergleich zur Pflanzenproduktion auf Ackerstandorten kommt hinzu, dass eine hohe Ressourceneffizienz in der Regel nicht von einer Zielart sondern mehreren Arten abhängig ist und auch nichtgesäte Arten (z.B. Kräuter) einen Beitrag zum Ertrag leisten können. Zusätzlich ist beim Grünland zu beachten, dass jede Bewirtschaftungsmaßnahme nicht nur kurzfristige Effekte (Aussaat bis Reife der Zielarten) hat, sondern sich auch langfristige Wirkungen (Zusammensetzung der Grasnarbe, Diasporenbank) zeigen. Die Mehrjährigkeit der Grünlandsysteme hat jedoch gegenüber der in der Regel annuellen ackerbaulichen Nutzung den Vorteil, dass Selbstregulierungsmechanismen der Ökosysteme stabiler und länger wirksam sind.

 Um diese hohe Dynamik von Grünlandsystemen möglichst langfristig produktiv nutzen zu können und gleichzeitig eine optimierte Ressourceneffizienz in Hinblick auf Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit zu erreichen, ist ein fundiertes Fachwissen, ein umfassendes Informationsangebot sowie die individuelle Bereitschaft zur stetigen fachlichen Weiterqualifikation erforderlich. Informationsangebote zur Verbesserung der Grünlandbewirtschaftung stehen potenziell in der landwirtschaftlichen Ausbildung (Fachausbildung, Fachschulen, Studium), der Fachberatung sowie fachspezifischen Publikationen und Erfahrungen von Berufskollegen zur Verfügung.

Ziel der Veranstaltung ist es, die Defizite bei der Beratung und Ausbildung in der Grünlandbewirtschaftung auszugleichen. Dazu muss ein Link zwischen Forschung, Beratung und Praxis hergestellt werden. Der Workshop soll Defizite und Hemmnisse identifizieren und Lösungswege aufzeigen.

Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung bis spätestens zum 2. Juli 2019 unbedingt erforderlich.

Programm

 

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