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Verbrauchernähe als Möglichkeit der Transparenz

Im Rahmen des Wissenstransfers besteht die Notwendigkeit der Transparenz der erzielten Forschungsergebnisse. Der Lehr- und Forschungsschwerpunkt kommt dieser Aufgabe mit seinen unterschiedlichen Aktivitäten wie der eigenen Schriftenreihe oder seinen Ausstellungsaktivitäten nach. Diese Verpflichtung, die in dem "Programm für eine Umweltverträgliche und Standortgerechte Landwirtschaft" festgeschrieben ist, dient so aber auch als Möglichkeit, aktiv die Richtung der  Forschung zu steuern. Das Ministerium für Umweltschutz, Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz setzt die Schwerpunkte der Förderung in einem Auswahlverfahren jedes Jahre neu. So ist gewährleistet, dass zum einen die eigene Sichtweise der Tendenzen jährlich neu überdacht wird. Zum anderen kann so schnell auf Trends reagiert werden, um deren Nachhaltigkeit für eine umweltverträgliche Landwirtschaft zu untersuchen.

Die Darstellung der Forschung für die Öffentlichkeit soll einerseits die Transparenz schaffen, die für eine objektive und sachliche Auseinandersetzung in der öffentlichen Diskussion der landwirtschaftlichen Themen notwendig ist. Somit dient sie nicht nur der Aufklärung über die Dinge, die hinter den Türen der Universität ablaufen. Sie hilft vielmehr auch, Sachwissen an die Bevölkerung zu vermitteln. Andererseits ist auch die Förderung des Wissenschaftlichen Nachwuchses von jeher ein Anliegen, dass mit jeder Präsentation verfolgt wird. Daher gehört zu jeder Veranstaltung selbstverständlich die Informationsvermittlung über Möglichkeiten und Chancen für Studierende und Wissenschaftler an der Landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Bonn.

Ein weiteres zentrales Element ist die enge Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Durch die Auswahl von Praxisbetrieben werden die Landwirte schon in der Forschungsphase in die Entwicklung mit einbezogen. Da nicht alle Bauernhöfe als Praxisbetrieb fungieren können, erfolgt die Weitergabe der umsetzbaren Forschungsergebnisse über die Berater der Landwirtschaftskammern.  Im Rahmen dieser Beratungstätigkeiten werden den Landwirten innovative Konzepte der umweltverträglichen und standortgerechten Landwirtschaft aufgezeigt und deren Umsetzung von Seiten der Kammern begleitet. Die so implementierten Wege des landwirtschaftlichen Know-Hows gewährleistet die effiziente Gestaltung der Forschung durch permanente Reflexion.

 

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