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2011

26. Wissenschaftliche Fachtagung

Auswirkungen des Klimawandels auf Bodenwasserhaushalt und Wasserversorgung in der Landwirtschaft

Dienstag, 22. Februar 2011, Hörsaal 11, Endenicher Allee 15, Bonn

Klima und Landwirtschaft sind schon immer eng miteinander verbunden. Qualität und Höhe des Ertrags sind in erster Linie von günstigen Temperaturen und Niederschlägen abhängig. Darüber hinaus können Extremwetterereignisse wie Hagel, Sturm, Dürre oder Starkregen Ackerkulturen zerstören und zu Ernteeinbußen führen. Die zu erwartenden Klimaänderungen werden die Landwirtschaft unmittelbar betreffen.
Einerseits wird die Landwirtschaft in Nordrhein- Westfalen von den zu erwartenden Klimaänderungen voraussichtlich profitieren, denn wärmere Temperaturen und eine damit verbundene längere Vegetationsperiode können bei ausreichender Wasserverfügbarkeit zu Ertragssteigerungen führen. Andererseits kann es in Regionen, in denen die Böden eine geringe Wasserspeicherkapazität haben, zu Ertragsrückgängen kommen.
Auch das infolge von Starkniederschlägen zunehmende Erosionsrisiko kann zu erheblichen Schäden führen. Ebenso besteht ein Einfluss der Klimaänderungen auf die Verunkrautung und den Pflanzenschutz. Generell kann es bei geänderten klimatischen Bedingungen zu einer deutlichen Verschiebung der Anbauzonen kommen. Neben Klimaänderungen haben auch politische Vorgaben wie z.B. die Wasserrahmenrichtlinie und betriebliche Maßnahmen wie z.B. die Feldberegnung Einfluss auf die landwirtschaftliche Produktion.
Die 26. Wissenschaftliche Fachtagung diskutiert die Einflussfaktoren auf den Bodenwasserhaushalt und die Wasserversorgung in der Landwirtschaft. Die Veranstaltung richtet sich sowohl an Wissenschaftler als auch an Fachberater und Vertreter der landwirtschaftlichen Praxis.

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